Petition

Mit Ablauf der Petition sind es 3.079 Menschen, die mit ihrer offiziellen Namensnennung im Internet für ihre Meinung einstehen. Die Zahl derer, die die Meinung der Bürgerinitiative teilen, die aber nicht öffentlich auftreten oder gar namentlich genannt werden wollen, ist exorbitant höher.

Da diese "Anonymen" bei einer vorbereiteten Flashmob-Unterschrifts-Party (mit analoger Wählerliste) auch nicht namentlich unterschreiben würden, wäre es nicht korrekt diese zahlenmäßig darzustellen.

Wie viele Angestellte, Auftragnehmer, Stadtbegünstigte gibt es, die sich nicht trauen dürfen? Was meinen Sie? Es gibt viele Abhängigkeiten. Wir haben vollstes Verständnis für die Zurückhaltung dieser Leute.

Nur eine geheime Wahl kann die wahrhaftige Bürgermeinung wiedergeben.
Das zeigt der krasse Unterschied zwischen der offiziellen und der inoffiziellen Zahl.
 
Die Hürden für kommunale Bürgerbegehren liegen sehr hoch. Da ist selbst das persönliche Geburtsdatum, das als Spalten-Vorgabe für ein Bürgerbegehren offiziell gefordert wird, teilweise ein Problem.

Politiker sehen wohl in Bürgerentscheiden/Volksabstimmungen eher eine Gefahr als ein probates Mittel direkter Demokratie und Mitbestimmung.

Wir registrieren nach wie vor Mannheims kritische Stimmen, um deren Meinung beim nächsten Unsinn-Projekt (z.B. Kulturhauptstadt) einzuholen.
Eine Mannheimer Flashmob-Unterschrifts-Party wird dann veranstaltet, wenn innerhalb eines Wochenendes die erforderliche Zahl für ein Bürgerbegehren (20.000 ) erreicht wird.

Die Registrierung und Beteiligung bei www.DemokratieMannheim.de kann künftig neue themenspezifische Maßstäbe in der Kommunalpolitik setzen.